Eine Vase ist eine Vase ist eine Vase.

  • Nach der Lehre galt meine Faszination zunächst traditionellen Techniken wie dem Holzbrand, seit einigen Jahren jedoch nähere ich mich der französischen terre vernissée. Die Initialzündung dafür war das Keramikfestival in Bandol (Südfrankreich), das ich erstmals im Jahr 2003 besuchte. Was ich dort sah – die intensiven Farben, die skurrilen Dekore, die geradezu verblüffende Leichtigkeit – veränderte meine Vorstellung von Keramik. Umso schöner, dass ich im Frühjahr 2007 erstmals als Ausstellerin in Bandol dabei sein durfte.
  • Ich arbeite mit rotem Ton, den ich mit eingefärbten Schlickern überziehe, mit verschiedenen Farbkörpern dekoriere und anschließend transparent glasiere. Es geht dabei nicht um Perfektion oder serielles Denken: Die Gefäße dürfen Spuren des Arbeitsprozesses tragen, gerade das macht sie lebendig. Meine Stücke sind hauptsächlich auf der Scheibe gedreht. Teilweise deformiere ich sie anschließend, um sie aus konventionellen Zusammenhängen zu lösen – ohne jedoch die Funktionalität zu vernachlässigen.